Fenster auf

Fenster auf

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Ein Song über das erste Aufatmen nach der Dunkelheit. Eine poetische Auseinandersetzung mit Depression – zart, reflektiert und ehrlich.

Till Streamen

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Credits

Release date: August 1, 2025
Artist: Till Leise
Producer: Till Leise – Suno 4.5
Album: Fenster auf
Titel No.: 05
Genre: Folk / Acoustic Pop / Ballad
Tags: #GermanMusic, #SingerSongwriter, #FolkPop, #AcousticBallad, #MentalHealth, #DepressionRecovery, #HealingJourney, #BlackDog, #EmotionalSong, #DeepLyrics, #GermanIndie, #AuthenticMusic, #InnerPeace, #TraumaVerarbeitung, #Musikdiebewegt, #LichtnachDunkelheit, #DeutscheMusik, #SingerSongwriterDeutsch

Lyrics

Ich saß so lang im eignen Grau
Die Fenster zu, die Stimme rau
Doch heut ist irgendwas ganz still
Als ob was Neues kommen will

Die Luft ist kühl, doch nicht mehr kalt
Mein Schatten bleibt, doch nicht mehr alt
Ich spür mich wieder, Stück für Stück
Noch nicht geheilt – doch ein kleines Glück

Fenster auf – ein erster Wind
Er streicht mir sanft durchs müde Kind
Ich atme ein, ich schau hinaus
Und halt mich nicht mehr selbst im Haus

Ein schwarzer Hund liegt neben mir
Er war schon immer irgendwie hier
Mal kaum zu spür’n, mal riesengroß
Wenn er mich packt, komm ich kaum los

Dann wächst er plötzlich in mein Bild
Und macht die Luft um mich ganz still
Er drückt mich tief in dunklen Grund
Und Flucht erscheint fast wie gesund

Fenster auf – ein erster Wind
Er streicht mir sanft durchs müde Kind
Ich atme ein, ich schau hinaus
Und halt mich nicht mehr selbst im Haus

Ich hab gelernt, ihn anzuseh’n
Nicht vor ihm weg, durch ihn zu geh’n
Er bellt nicht mehr – doch bleibt er da
Ein Teil von mir, ganz greifbar nah

Ich sprech davon – mal laut, mal still
Auch wenn nicht jede:r hören will
„Komm raus“ – das hilft nicht, wenn man fällt
Denn manchmal liegt man still – und hält

Fenster auf – ein erster Wind
Er streicht mir sanft durchs müde Kind
Ich atme ein, ich schau hinaus
Und halt mich nicht mehr selbst im Haus

Ich lern die Stille neu zu seh’n
Nicht als Gefahr, nicht als Problem
Sie hält mich wie ein leeres Blatt
Für das, was in mir leise erwacht

Fenster auf – ein erster Wind
Er streicht mir sanft durchs müde Kind
Ich atme ein, ich schau hinaus
Und halt mich nicht mehr selbst im Haus

Es war nicht leicht – und wird’s auch nicht
Doch heut hab ich zum ersten Mal – das Licht