Ein berührender Song über innere Erschöpfung und das Bedürfnis nach echter, unverstellter Liebe. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der im Funktionieren seinen inneren Kompass verloren hat und in der stillen Begegnung Heilung sucht.
Er ist Vater, Ehemann, Unternehmer
trägt die Welt, doch sein Blick wird immer leerer
Von außen stark, von innen still
mehr Last als freier Will‘
Morgens am Tisch, im Nebel aus Licht
Blicke schweifen, doch erreichen ihn nicht
Kinderstimmen wie aus weiter Ferne
sein Lächeln müde, leer wie die Sterne
In Meetings verliert er sich in Zahlen
sein Gesicht spricht von stillen Qualen
Wer ihn ansieht, sieht einen Mann
der schweigt, weil er nicht mehr anders kann
Irgendwo hab ich mich verloren
auf dem Weg, wo Träume geboren
Ich hab mich verlaufen, ich weiß nicht wie
zwischen Müssen, Funktionieren, ohne ein ‚Wir‘
Und siehst du sein Schweigen
Seine Stärke, die bricht
Siehst du seine Sehnsucht
sein verstecktes Gesicht
Liebe ihn echt, nicht perfekt, nicht gezähmt
nicht um ihn zu formen, sondern wer er ist
Sieh seinen Schmerz, seine Wunden, sein Licht
Halte die Liebe – dass er nicht daran zerbricht
Wahre Begegnung – im stillen Blick
Abends das Sofa, der Blick leer ins Licht
Handy vibriert, doch er reagiert nicht
Antwortet brav auf „Wie war dein Tag?”
Mit Worten, die klingen, als wär’s eine Plag‘
Ein Kuss auf die Stirn, ein „Schlaf schön“ gesagt
aber drinnen bleibt still, was ihn leise plagt
Nicht, ihn zu kontrollieren, nicht ihn zu reparier’n
sondern mit offenen Armen ihm begegnen und spür’n
Er will nicht Held sein auf dem Podest
nur gebraucht, respektiert, nicht vergessen im Rest
Er will geben, nicht nur richtig machen
mit dir tanzen, mit dir lachen
Er will sich zeigen, ohne Furcht und ohne Maske
seine Brüche, ein Teil von ihm – seiner ganzen Kraft
Und siehst du sein Schweigen
Seine Stärke, die bricht
Siehst du seine Sehnsucht
sein verstecktes Gesicht
Liebe ihn echt, nicht perfekt, nicht gezähmt
nicht um ihn zu formen, sondern wer er ist
Sieh seinen Schmerz, seine Wunden, sein Licht
Halte die Liebe – dass er nicht daran zerbricht
Wahre Begegnung – im stillen Blick
Kein Retten, kein Klammern, kein stilles Verlangen
kein Formen, kein Zähmen, kein ängstliches Bangen
Nur Vertrauen, Begleiten, mit dem Herzen sehn
in seinem Schweigen die Wahrheit verstehn
Liebe ihn echt, nicht perfekt, nicht gezähmt
nicht um ihn zu formen, sondern wer er ist
Sieh seinen Schmerz, seine Wunden, sein Licht
Halte die Liebe – dass er nicht daran zerbricht
Wahre Begegnung – im stillen Blick
Wir brauchen nicht perfekt sein